In Ketten

Warum ich mich hier angemeldet habe? Keine Ahnung, um meinen Frust loszuwerden? Um mich selbst zu finden? Oder um philosophische Höchsleistungen zu schaffen? – Ich weiß es nicht, aber ich hoffe ich finde es noch heruas.
Ich befinde mich gerade in der Phase des Lachens und des Verrücktseins. Keine gute Idee. Danach fall ich wieder und jedes Mal etwas tiefer. Ich freu mich schon. Ich werde auch schon wieder sarkastisch, ach was soll das mit mir werden?! Ich weiß nicht warum ich schreibe und für was. Ich hasse Gefühle, ich hasse es mich mit mir selbst auseinanderzusetzen, da jeder Versuch bisher kein gutes Ende hatte…warum lern ich nicht aus meinen Fehlern und mach so weiter wie bisher. Glücklichsein und Zufriedenheit wird überwertet und hat in dieser Welt – heute.jetzt.2016 – komplett versagt. Ein Blick in die Zeitung tut weh, wie kann der Mensch sosehr versagen? Wo ist unsere Menschlichkeit hin? Und ich bin ein Teil dieser Gesellschaft – traurig. Dieser Gedanke macht mich krank und ich habe keine andere Wahl als hilflos zuzusehen. Ich bin traurig, wütend, hilflos, verzweifelt und hoffnungslos. Ich möchte nicht hier leben – pures Chaos. Wie lange wird diese Welt noch existieren? Oder ist sie längst schon untergegangen? Ich bin unzufrieden, wie jeder heutzutage. Und trotzdem lach ich. Lachen.Lächeln.Fröhlichsein. Ich möchte nicht das man es mir ansieht wie kaputt ich geworden bin. Kindheit – zerstört!Jugend -verpasst! Erwachsensein – Chance verpasst! – wo gehör ich hin? Wo pass ich rein? Was ist meine Position? Ich steck fest in diesem Grauen, ich fühl mich in Ketten gelegt und sie werden von Tag zu Tag straffer. Glückliche Existenz – ein Trugbild. Eine einzige (noch bestehende) Wahrheit mit vorprogrammierten Traurigkeitsfaktor. Tja ist wohl alles gelaufen. Ich bin verloren und da bin ich – leider – kein Einzelfall.

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